SAP Commerce On-Premise Support endet 2026 – Jetzt handeln!
Von Matthias Dietrich

SAP Commerce On-Premise Support endet 2026 – Jetzt handeln!

SAP zieht den Stecker: Support für SAP Commerce On-Premise endet 2026

SAP hat angekündigt, den Support für SAP Commerce On-Premise (ehemals Hybris) ab Juli 2026 einzustellen. Für Unternehmen, die auf diese Lösung setzen, bedeutet das: Handlungsbedarf. Ohne rechtzeitige Maßnahmen drohen erhebliche Risiken für den Betrieb ihres eCommerce-Systems. Die gute Nachricht vorweg: Noch ist genug Zeit für einen guten Plan – ohne Hektik und Probleme.

Was ist SAP Commerce?

SAP Commerce, vielen noch als Hybris bekannt, ist eine führende eCommerce-Plattform. Sie wird vor allem von Unternehmen mit komplexen Anforderungen genutzt: große Produktkataloge, internationale Märkte und anspruchsvolle Kunden. Besonders im B2B- und B2C-Umfeld bietet sie seit Jahren maßgeschneiderte Lösungen, um wettbewerbsfähige und skalierbare Shopping-Erlebnisse zu schaffen.

Was bedeutet das Support-Ende für Sie?

Wenn Sie SAP Commerce On-Premise nutzen, sollten Sie sich der folgenden Risiken bewusst sein:

  • Sicherheitslücken: Ohne Updates werden Schwachstellen im System nicht mehr behoben.
  • Keine neuen Funktionen: Innovationen und Verbesserungen gibt es künftig nur noch in der Cloud-Version.
  • Steigende Betriebskosten: Die Wartung einer veralteten Lösung kann teuer werden – vor allem, wenn externe Expertise benötigt wird.
  • Technologische Rückständigkeit: Künftige Integrationen könnten schwer bis unmöglich werden.

Damit das Support-Ende keine Überraschung wird, sollten Sie baldmöglichst handeln!

👉 Lassen Sie uns sprechen, um rechtzeitig Maßnahmen zu ergreifen und die Herausforderungen gemeinsam zu meistern.

Welche Alternativen haben Sie?

Wenn SIe vor der Entscheidung stehen, wie es weitergehen soll, gibt es unterschiedliche Optionen, die zu Ihren Anforderungen passen könnten. Ob Sie im SAP-Ökosystem bleiben oder eine andere Plattform wählen – beides bietet Chancen, Ihr eCommerce zukunftssicher aufzustellen.

Ein paar Lösungen im Überblick:

  1. SAP Commerce Cloud
    Der direkte Nachfolger der On-Premise-Lösung. Die SAP Commerce Cloud bietet regelmäßige Updates, verbesserte Sicherheitsmaßnahmen und Zugang zu den neuesten Features, alles in einer skalierbaren Cloud-Umgebung.
  2. commercetools
    Eine API-first und Headless eCommerce-Plattform, die maximale Flexibilität und Modularität bietet. commercetools ist perfekt für Unternehmen, die auf Microservices-Architekturen setzen.
  3. Adobe Commerce (ehemals Magento)
    Eine umfassende, anpassbare Plattform für komplexe eCommerce-Anforderungen. Ideal für Unternehmen, die stark personalisierte Kundenerlebnisse bieten möchten.
  4. Shopify Plus
    Eine SaaS-Lösung, die sich durch Benutzerfreundlichkeit und schnelle Implementierung auszeichnet. Shopify Plus eignet sich besonders für Unternehmen, die schnell skalieren wollen.
  5. Scayle
    Eine cloud-native Plattform, die von About You entwickelt wurde. Scayle kombiniert Skalierbarkeit mit Flexibilität und ist stark in Multi-Channel-Strategien.

Es gibt noch weitere Lösungen, die für den spezifischen Einsatz in Ihrem Unternehmen geeignet sein könnten. Dabei bietet jede Lösung individuelle Vor- und Nachteile, je nach Ihrem eCommerce.

👉 Wir helfen Ihnen, die passende Plattform für Ihr Unternehmen zu finden.

Der Schlüssel zum Erfolg: Ein strukturierter Projektansatz

Egal, für welche Lösung Sie sich entscheiden: Der Erfolg hängt maßgeblich von einem strukturierten Ansatz ab. Bei foobar Agency setzen wir auf einen bewährten Prozess, der sich in vielen Projekten bewährt hat:

  1. Vision und Ziele definieren
    Was wollen Sie mit der neuen Plattform erreichen? Welche Business-Ziele stehen im Fokus?
  2. Anforderungen erheben
    Welche Features und Integrationen sind unverzichtbar, um Ihr eCommerce effizient zu betreiben?
  3. Roadmap erstellen
    Klare Prioritäten und Meilensteine sorgen dafür, dass das Projekt planmäßig verläuft.
  4. Implementierung und Testing
    Nach der Umsetzung wird alles intensiv getestet, damit es beim Go-Live keine Überraschungen gibt.
  5. Go-Live und kontinuierliche Optimierung
    Nach dem Launch ist das Projekt nicht zu Ende: Jetzt beginnt die Optimierungsphase.

👉 Wir begleiten Sie bei jedem Schritt – von der Strategie bis zur Umsetzung.

Fazit

Das Support-Ende von SAP Commerce On-Premise ist eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Es ist der perfekte Zeitpunkt, Ihre eCommerce-Strategie auf den Prüfstand zu stellen und zukunftssicher aufzustellen. Mit der richtigen Plattform und einem klaren Plan können Sie nicht nur Risiken minimieren, sondern auch Ihr Wachstum langfristig sichern.

Lassen Sie uns gemeinsam die Weichen für Ihren Erfolg stellen.

FAQ

Warum stellt SAP den Support für SAP Commerce On-Premise ein?

SAP verfolgt eine klare Cloud-First-Strategie, um Unternehmen mehr Flexibilität, Skalierbarkeit und regelmäßige Innovationen bieten zu können. On-Premise-Lösungen passen nicht mehr in diese langfristige Ausrichtung.

Was passiert, wenn ich SAP Commerce On-Premise nach 2026 weiter nutze?

Du wirst keine Sicherheitsupdates oder funktionalen Verbesserungen mehr erhalten. Dadurch steigt das Risiko von Cyberangriffen und Systemausfällen. Zudem wird es immer schwieriger, das System an neue Technologien oder Marktentwicklungen anzupassen.

Welche Vorteile bietet die SAP Commerce Cloud?

Die SAP Commerce Cloud bietet regelmäßige Updates, skalierbare Ressourcen und verbesserte Sicherheitsmaßnahmen. Außerdem ermöglicht sie schnellere Innovationszyklen und eine bessere Integration in andere SAP-Produkte.

Was ist der Unterschied zwischen Headless Commerce und traditionellen eCommerce-Lösungen?

Headless Commerce trennt die Frontend- und Backend-Funktionen deines Shops. Das bietet dir maximale Flexibilität bei der Gestaltung von Benutzererlebnissen und erleichtert die Integration neuer Technologien oder Kanäle. Lösungen wie commercetools basieren auf diesem Prinzip.

Wie finde ich die passende eCommerce-Plattform für mein Unternehmen?

Die Wahl der richtigen Plattform hängt von Ihren Geschäftsanforderungen, deiner bestehenden IT-Infrastruktur und deinen Wachstumszielen ab. Unsere Experten helfen Ihnen, die Vor- und Nachteile verschiedener Lösungen abzuwägen und die beste Entscheidung zu treffen.

Matthias Dietrich

Matthias Dietrich

CEO

Matthias Dietrich ist Gründer und Geschäftsführer der foobar Agency und begleitet seit über 20 Jahren Commerce-Projekte für Retailer und Hersteller im DACH-Raum – ausgezeichnet mit dem 1. Platz beim E-Commerce Germany Award 2024. Als ehemaliger Entwickler denkt er Plattformstrategie immer von der Architektur her: verankert in Geschäftsprozessen, offen für Daten und KI. Sein aktueller Fokus: warum KI die Schere zwischen digitalen Vorreitern und dem Rest massiv beschleunigt – und was das konkret für B2B-Hersteller und Retailer bedeutet.

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